Die verschollenen Hitler-Hengste: Ihre spektakuläre Reise von der DDR in die Pfalz (live)
Es war eine Sensation, die um die Welt ging: Bei einer Razzia in Bad Dürkheim tauchten 2015 jahrzehntelang verschollene Nazi-Bronzehengste auf, die einst bis 1943 vor Hitlers Reichskanzlei standen. Hat der Dürkheimer, in dessen Lagerhalle sie gefunden wurden, sie legal erworben?
Im Zweiten Weltkrieg verschwanden die „Schreitenden Pferde“ von Hitlers Lieblingskünstler Koseph Thorak aus der Öffentlichkeit – jahrelang dachten die meisten, sie seien dabei zerstört worden. Bis sie auf einem sowjetischen Kasernengelände in Eberswalde wieder auftauchten. Kurz nachdem über den Fund 1988 berichtet wurde, waren sie weg – bis sie in Bad Dürkheim Jahrzehnte später bei der Razzia gefunden wurden. Der Besitzer beteuert, dass er sie legal erworben habe – doch das wollten die Ermittler nicht glauben.
Wie die Pferde es über die DDR-Grenze in die Pfalz geschafft haben und ob es sich um Hehlerei handelt, darüber sprachen die beiden Alles-Böse-Hosts Victoria Fuchs und Uwe Renners bei der ersten Live-Ausgabe des True-Crime-Podcasts auf der Limburg in Bad Dürkheim. Zu Gast waren Peter Spengler, ehemaliger Leiter der Lokalredaktion Bad Dürkheim, und Christoph Hämmelmann, ehemaliger Alles-Böse-Host. Peter Spengler war damals bei der Razzia vor Ort und hat von Bad Dürkheimern einige Kuriositäten über den Nazikunst-Sammler erfahren. Christoph Hämmelmann übernahm die Hintergrundrecherche über die Hengste und verfolgte für die RHEINPFALZ die Ermittlungen.